Monatsrückblick Oktober 2021: Auszeiten und Herbststimmung

Frau fährt Rad auf einem Waldweg voller Herbstlaub
Ein kleiner Ausflug ins Grüne... äh ... Bunte

Mein Oktober war deutlich entspannter als der September, das hatte ich aber auch wirklich nötig. Insgesamt kann ich voller Freude sagen, dass der Oktober wirklich schön war! Mein Thema im Oktober: Auszeit in verschiedenen Variationen.

Spaziergang im Wald: die kleine Auszeit

Der September war für mein Empfinden pickepackevoll mit Terminen und Arbeit. Am Samstag Anfang Oktober habe ich dann nach der Arbeit beschlossen, dass ich dringend eine kleine Auszeit brauche und mich für einen kleinen Spaziergang im Wald entschieden, ganz allein nur mit mir. 🙂

Daraus wurde ein großer Spaziergang und so eine schöne, stärkende Erfahrung, dass ich dazu einen eigenen Blog-Artikel geschrieben habe.

Ich kann Euch nur ermutigen, kleine Pausen und Auszeiten einzubauen, sowohl geplant als auch spontan, und genau zu lauschen, was Ihr gerade braucht! Ich konnte sehr gut entspannen und auftanken. Außerdem bin ich sehr dankbar, dass ich inzwischen (meistens) rechtzeitig merke, wenn ich eine Pause oder Auszeit brauche und wenn der Stresspegel zu hoch wird.

Aussicht über eine Kahlschlagfäche mit Baumstumpf im Vordergrund
Der perfekte Platz zum Inne halten

Familienfreizeit auf Baltrum: Die große Auszeit

Seit 13 Jahren fahren wir mit der ev. Kirchengemeinde Spellen-Friedrichsfeld nach Baltrum in das Bk-Heim. Total langweilig, könnte man meinen, aber für mich ist das eine absolut erholsame Auszeit, habe ich festgestellt. Durch die festen Mahlzeiten ist der Tag strukturiert und die schwierigste Entscheidung ist, ob ich den Nachmittagskaffee bei Capp&Ccino, Uschi, Kaffee Kluntje, im Düneneck oder im Strandcafé trinke. Ansonsten bummeln wir einmal am Tag ins Dorf, kaufen irgendwas ein, gehen am Strand spazieren. Es wird gebastelt und gesungen, abends spielen oder quatschen wir gemeinsam. Es gibt einige vertraute, liebgewonnene „Wiederholungstäter*innen“, Familienmitglieder und Freunde und auch immer einige neue nette Menschen dabei: die Mischung macht´s, wie so oft.

Inzwischen habe ich gelernt, dass ich auch Zeiten alleine brauche, so sehr ich die Gesellschaft der lieben Menschen um mich herum auch genieße. Diese Erkenntnis (und die Umsetzung)  macht den Urlaub noch erholsamer für mich und hilft mir natürlich auch im Alltag weiter. Übrigens ist die Definition von introvertiert nicht schüchtern, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Introvertierte Menschen benötigen ein gewisses Maß an Kraft und Energie, wenn sie mit anderen Menschen zusammen sind. Auftanken können sie, wenn sie alleine sind. Extrovertierte Menschen tanken auf, wenn sie mit anderen Menschen zusammen sind, es kostet sie Kraft und Energie, alleine zu sein (Danke an meinen Sohn, 14 Jahre, der mich darüber aufgeklärt hat).

Doch zurück nach Baltrum: der Wind bläst den Kopf frei, am Meer ist es eigentlich immer schön, die Gesellschaft und das Essen ist gut, was kann mensch sich mehr wünschen? Ach ja, doch, eins: Dass mein Mann mitfährt. 🙂 Gebloggt habe ich übrigens auch im Urlaub, das macht ja Spaß! Schau Dir gerne den Artikel an, dann bekommst Du einen schönen Eindruck von einem Tag auf Baltrum.

Und nochmal ein dickes DANKE an das Küchen- und Kinderspaß-Team für die wunderschöne Zeit! Kann ich gar nicht oft genug sagen.

Selfie von Frau mit Mütze und Sonnenbrille am Strand
Die Umrundung des Ostendes von Baltrum ist mein liebster Spaziergang dort.

Das Bloggen: keine Auszeit

Was soll ich sagen, das Bloggen und die Entdeckung meiner kreativen Ader ist Fluch und Segen zugleich. 🙂

Das Schreiben an sich macht mir Freude und geht leicht von der Hand, aaaber das Technik-KungFu ist schon mal ziemlich anstrengend! Zwar bin ich ja von Hause aus Ingenieurin und in technischen Dingen ziemlich fit, aber das bezieht sich eher so auf Spülmaschinen reparieren, Rollos in Ordnung bringen, Steckdosen und Lampen anschließen, Löcher bohren… voll old school, vermutlich. So Dinge wie Facebook, Insta, SEO und Google Analytics bringen mich sehr schnell an meine Grenzen. Andererseits ist das ja auch wieder spannend, rumzuknobeln, Neues zu lernen und auszuprobieren. Nur wenn wir unsere Komfortzone verlassen, kann echtes Wachstum, Lernen und Veränderung stattfinden.

Außerdem habe ich super Unterstützung von Judith Peters aka Sympatexter und ihrem tollen Team. In der Content Society gibt es nicht nur Empfehlungen und Anleitungen für Blog-Themen, sondern auch gegenseitiges Feedback, technischen Support, Antworten auf (fast) alle Fragen und moralische Unterstützung. Einfach klasse! Leider ist in dem Rund-Um-Sorglos-Paket keine zusätzliche Zeit enthalten, das würde mir noch fehlen. Die Webseiten der anderen Teilnehmer*innen sind total interessant, viele Beiträge finde ich sehr inspirierend, sodass ich fleißig netzwerke und viel dazu lerne!

Selfie von Frau mit Laptop in einem leeren Speisesaal
Bloggen macht sogar im Urlaub Spaß!

 

 

 

 

 

Was gab es sonst noch?

Der Herbst ist da!

Garten und Pferstall am Waldrand im Nebel bei Sonnenschein
Bunte Blätter, mystische Nebelschwaden und Sonnenschein: so mag ich den Herbst besonders gerne

Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite: ein wenig Frühnebel, Sonnenschein und bunte Blätter, das sieht einfach wunderschön aus!

 

 

 

 

Ein Teller mit dekorierter Kürbissuppe
Die beste Kürbissuppe aller Zeiten nach einem Rezept von meiner Mutter

Herbstzeit bedeutet auch Kürbiszeit. Auf unserem Kompost ist eine gigantische Kürbispflanze gewachsen und ich habe 6 Hokkaidos geerntet. Ungelogen, das sind die superallerleckersten Kürbisse, die ich je gegessen habe!

 

 

 

Frau fährt Rad auf einem Waldweg voller Herbstlaub
Ein kleiner Ausflug ins Grüne… äh … Bunte

Am letzten Oktobertag haben mein Mann und ich eine kleine Radtour gemacht. Wieder einmal zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite: bei Sonnenschein durch das bunte Laub radeln macht einfach Spaß. Das Sauerland ist schon schön!

 

 

Selfie von 5 Jugendlichen beim Einkaufen
Ausflug nach Köln

Unser Sohn möchte nach Australien! Das verursacht das sprichwörtliche lachende und weinende Auge bei uns. Es wird sicher eine wertvolle und tolle Erfahrung für ihn und wir trauen es ihm auch absolut zu, alle Herausforderungen zu meistern. Aber Australien ist eben auch weit weg und 9 Monate eine lange Zeit. Wir üben uns also im Loslassen.

 

Wort des Monats: Brokkolo

Beim Arbeiten im Bioladen witzelten wir darüber, dass es ja eigentlich „ein Zucchino“ heißt und „mehrere Zucchini“. „Zucchinis“ ist dagegen falsch, das ist ein sogenannter doppelter Plural. So weit, so gut. Heißt es dann auch „mehrere Cappuccini“? Kicherkicher.

Und Brokkoli? Heißt es dann auch „ein Brokkolo„? Jetzt wars ganz vorbei mit mir.

Aber tatsächlich, im Italienischen ist die Einzahl Brokkolo und die Mehrzahl Brokkoli.

Wer hätte das gedacht? Wieder was gelernt!

Ausblick auf den November

Für den November habe ich noch nicht so viel vor. Eigentlich fast das gleiche wie für den Oktober, plus Weihnachtsvorbereitungen:

  • weiter bloggen und meine Website weiter ausbauen
  • eine Newsletter-Funktion einbinden
  • einen Beitrag für den Adventskalender der Content Society schreiben
  • einen Plan entwerfen, wie ich die Weihnachtszeit ruhig und besinnlich überstehe

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